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Geoinformation in der UmweltplanungSatellitenbasiertes Monitoring von invasiven Arten in Zentralchile

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SaMovar - Satellitenbasiertes Monitoring von invasiver Arten

Projektdaten
Projekttitel:
SaMovar - Satellitenbasiertes Monitoring von invasiven Arten in Zentralchile
Förderung:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v. (DLR)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

(FKZ: 50EE1535)
Kooperationspartner:
Karlsruhe Institut für Technologie Institute für Geographie und Geoökologie Institut für Regionalwissenschaft


Centro de Ciencia del Clima y la Resiliencia Universidad de Chile
Universidad Austral de Chile
Laufzeit:
01.01.2016 – 31.12.2018
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Anne Clasen

Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Kleinschmit
Dr. Michael Förster

Beschreibung

Auf Grund seiner einzigartigen, geographisch isolierten Lage und der damit einhergehenden endemischen Pflanzenwelt zählt Chile zu einem der „Biodiversity Hot-Spots“ der Erde. In den letzten Jahren ist die Biodiversität in Chile zunehmend durch Landnutzungsveränderungen und weitere Störungen bedroht, die das Einwandern invasiver Arten in das natürliche Vegetationsgefüge begünstigen und somit zum Verdrängen endemischer Arten führen. Sowohl das Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) als auch nationale Bestrebungen haben invasive und gebietsfremde Arten als einen der Haupttreiber für den globalen bzw. nationalen Biodiversitätsverlust identifiziert.

Das Projekt SaMovar wird von 2016 bis 2018 die vergangene und gegenwärtige Ausbreitung von drei ausgewählten invasiven Arten (Ulex europaeus, Acacia dealbata, Pinus radiata) untersuchen, bei denen ein besonders starker negativer Einfluss auf die lokale und regionale Biodiversität vermutet wird. Dabei werden auch die Ursachen für die Etablierung der Arten betrachtet. In einem weiteren Schritt wird die mögliche zukünftige Ausbreitung der invasiven Arten räumlich modelliert, um so Risikokarten zu erstellen, die wiederum für zukünftige Managementmaßnahmen verwendet werden können.

Zum Erreichen dieser Ziele werden die neu-verfügbaren Datenquellen der Copernicus-Flotte (speziell Sentinal-2) ebenso verwendet wie das Landsat Archiv. Die entwickelten Verfahren sollen helfen eine Reihe der durch GEO BON definierten „Essential Biodiversity Variables“ großflächig bereit zu stellen.

 

 

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