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TU Berlin

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CopGruen

Projektdaten
Projekttitel:
Copernicus leuchtet Grün - Integration und Praxistransfer von Copernicus-Aktivitäten für ein umfassendes behördliches Monitoring von Grünland
Förderung:
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); Förderprogramm DLR - Entwicklung und Implementierungsvorbereitung von Copernicus Diensten für den öffentlichen Bedarf in Deutschland (50EW2102D)
Kooperationspartner:
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR)

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft Sachsen

Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei RLP

AgroScience GmbH 
Laufzeit:
05.2021 - 04.2024
Bearbeitung:
Ann-Kathrin Holtgrave [1]
Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Kleinschmit

Beschreibung

Dauergrünland erbringt zahlreiche Ökosystemleistungen, wie z. B. eine hohe Artenvielfalt, eine Pufferwirkung für Nährstoffe und Wasser sowie die Funktion als Kohlenstoffsenke. Doch Grünland steht durch Flächenverbrauch und Nutzungsintensivierung unter starkem Druck. Aus diesem Grund wurden auf kommunaler, nationaler und EU-Ebene umwelt- und naturschutz- sowie agrar- und klimapolitische Maßnahmen festgelegt. Die Umsetzung und Dokumentation liegt in der Verantwortung der Landesumweltämter (LUÄ).

Viele dieser Überwachungsaufgaben müssen großflächig und in wiederkehrenden Zyklen durchgeführt werden. Dazu gehören z.B. die Erfassung und Veränderungsanalyse geschützter Biotope und Lebensraumtypen (LRT) sowie eine Erhaltungszustandsbewertung von LRT in FFH-Gebieten. Für eine länderübergreifende Umsetzung eines solchen landschaftsbezogenen, fernerkundungsbasierten Gebietsmonitorings gibt es jedoch keine standardisierten, niedrigschwelligen Instrumente.

Ziel des Umwelt-Leuchtturmprojektes (ULP) CopGrün ist es daher, optimierte fernerkundungsbasierte Methoden bzw. Dienstleistungen für das amtliche Grünlandmonitoring in Deutschland zu entwickeln, zu validieren und bereitzustellen. Betrachtet werden mehr als ein Dutzend Offenland-LRT entlang eines Feuchtigkeitsgradienten, der von Mooren, Braunseggensümpfen und Feuchtheiden über gemähtes oder beweidetes Feuchtgrünland und Grünland mittlerer Standorte bis hin zu Trocken- und Magerrasen und Trockenheiden reicht.

Mit einer pragmatischen und praktischen Ausrichtung des Projekts auf die Monitoringbedürfnisse der LUÄ besteht das Ziel darin, frühere und laufende Copernicus-Aktivitäten zusammenzuführen und in einem gemeinsamen Rahmen weiterzuverfolgen. Die maßgeschneiderten Dienste für die LUÄ sollen mit einer nutzungsorientierten Benutzeroberfläche auf Basis einer Webanwendung im Umfeld der nationalen CODEDE-Plattform im Sinne des Cloud Computing realisiert werden.

Die TU Berlin ist innerhalb des Projektes für die Aufarbeitung verschiedener fernerkundlicher Indikatoren für die Erfassung von Zuständen, Belastungen und Veränderungen von Vegetation zuständig. Algorithmenentwicklung und Programmieren von Prozessierungsabläufen gehören ebenfalls zu unseren den Aufgaben.

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