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TU Berlin

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Modellierung von Landnutzungswandel unter Integration von Auswirkungen auf Ecosystem Services am Beispiel von Berlin (DFG)

Projektdaten
Projekttitel:
Modellierung von Landnutzungswandel unter Integration von Auswirkungen auf Ecosystem Services am Beispiel von Berlin
Förderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Patrick Hostert
Geographisches Institut
HU Berlin
Laufzeit:
01.09.2008 - 01.09.2011
Bearbeitung:
Dipl.-Geogr. Steffen Lauf
Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Kleinschmit

Beschreibung

Das Projekt wird im Rahmen des DFG geförderten Graduiertenkollegs „Stadtökologische Perspektiven III“ bearbeitet.Das Ziel des Projekts ist die Umsetzung eines urbanen Landnutzungsmodells auf der gesamtstädtischen Ebene unter Integration relevanter ökologischer Prozesse sowie deren Einflussnahme auf den Landnutzungswandel.

Aus der ex-post Betrachtung der Landnutzungsänderung Berlins aus den letzten 20 Jahre, werden zunächst die Wirkungszusammenhänge zwischen teilhabenden abhängigen und unabhängigen Größen identifiziert und bewertet.Die Ergebnisse werden anschließend unter Betrachtung möglicher und bekannter Modellansätze in ein räumliches GIS- basiertes Modell, einem sog. Zellulären Automaten überführt. Aus der Ableitung geeigneter Szenarien können so Aussagen über zukünftige Entwicklungspfade hinsichtlich der Landnutzung getroffen werden.
Der verwendete Untersuchungsraum besteht neben der gesamten Stadtfläche Berlins aus dem näheren Umland, so dass die für die zukünftige Stadtentwicklung relevanten Stadt-Umland-Beziehungen Berücksichtigung finden.

Das erzeugte Modell wird im Rahmen des Projekts konkret für die Untersuchung der Haupteinflussfaktoren von Landnutzungswandel in einer großstädtischen Region genutzt. Weiterhin soll mit Hilfe der gewählten Szenarien die beobachtete zukünftige Flächeninanspruchnahme quantitativ und qualitativ im Hinblick auf die Entwicklung von Urban sprawl analysiert werden. Dabei spielt besonders die Entwicklung der Versiegelungsrate eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus ist die Ableitung der Potentiale einer innerstädtischen Verdichtung im Sinne eines Reurbanisierungsprozesses angestrebt. Aus der Integration der ökologischen Dimension ergibt sich die Fragestellung welche Zusammenhänge zwischen dem Landnutzungswandel und dem Mikroklima herausgestellt werden können.

Die räumlich explizite Untersuchung auf der städtischen Ebene erfordert die Verwendung möglichst hoch aufgelöster Daten. Dabei werden im Besonderen die multitemporal vorliegenden, themenübergreifenden GIS-Daten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Verwendung finden.

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