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TU Berlin

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Analyse des Erfassungspotenzials von Vegetationseinheiten an Bundeswasserstraßen (BfG)

Projektdaten
Projekttitel:
Analyse des Erfassungspotenzials von Vegetationseinheiten an Bundeswasserstraßen mittels multispektraler RapidEye-Satellitendaten
Förderung:
Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)
Kooperationspartner:
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Referat U3 – Vegetationskunde, Landschaftspflege
Dipl.-Geogr. Uwe Schröder

Luftbild Umwelt Planung GmbH
Dipl.-Ing. Gregor Weyer
Dr. Annett Frick
Laufzeit:
01.06.2010 - 01.12.2010
Bearbeitung:
M.Sc. Philipp Gärtner
Dipl.-Ing. Anke Bahls
Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Kleinschmit

Beschreibung

Das Erkennen von Habitatstrukturen der Flusssysteme sowie deren Entwicklung und somit die Möglichkeit des zielgerichteten Eingreifens zur Verbesserung auch aufgrund von Kompensationsmaßnahmen sind wesentliche Aspekte der Durchgängigkeit der Flüsse für wandernde Fische und somit fachliche Grundlage für die Umsetzung von Vereinbarungen nach dem Koalitionsvertrag. Seitens BfG ist es vorgesehen, für die Bundeswasserstraßen eine für einen definierten Zeitpunkt gültige vegetationskundliche Inventarisierung zu erstellen. Darauf aufbauend sollen in festzulegenden Zeiträumen diese Daten erneut erhoben werden. Aus diesen Daten abzuleitende Veränderungen der Strukturvielfalt der Vegetationsklassen sowie die Entwicklungsdynamiken sowohl von FFH-Lebensräumen als auch von Neophytenbeständen stellen nötige Grundlagen zur Verfügung, die für die Aufgabe, eine langfristige ökologische Entwicklung des Verkehrsträgers „Bundeswasserstraße“ zu gewährleisten und die Anforderungen der WRRL umzusetzen. Entwicklungen und Defizite können dadurch erkannt und aufgezeigt werden und damit auch die Basis für verbesserte Prognosen erstellt schaffen. Zu diesem Zweck ermöglichen Satellitendaten großräumige Betrachtungen hinsichtlich der Vernetzung relevanter Strukturen, vor allem von defizitären Bereichen. Insbesondere das seit 2009 aktive Satellitensystem RapidEye ist in der Lage flexibel und hochauflösend multispektrale Daten zu erfassen und stellt somit eine mögliche günstigere Alternative zu den sehr kostenintensiven Luftbilddaten dar. Das Ziel des Projektes ist es, das Potenzial der RapidEye-Daten für die Biotopkartierung sowie für die Kartierung von Neophytenbeständen und FFH-Lebensräumen zu evakuieren und weiterhin eine Methode zur automatisierten Klassifikation von Biotoptypen (nach BfG-Schlüssel) an Bundeswasserstraßen mit RapidEye-Daten zu entwickeln.

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